Vertraue in Dich selbst!! 8 Tipps, wie Du Dein Selbstvertrauen stärken kannst

Selbstvertrauen/shutterstockDer Schlüssel zu mehr Selbstvertrauen

Das Vertrauen in sich selbst – auch Selbstvertrauen genannt – ist eines der höchsten Güter für unser Wohlbefinden. Ohne Selbstvertrauen fühlen wir uns unsicher, lassen uns leichter aus der Bahn werfen und hinterfragen jeden Plan zweimal.
Sind wir dagegen voller Selbstvertrauen, kann uns nichts und niemand aufhalten. Wenn wir Fehler machen oder scheitern, stehen wir auf und machen einfach weiter. Denn: In jedem Leben gibt es Höhen und Tiefen. Doch mit mehr Vertrauen in uns selbst gehen wir deutlich gelassener auf die Reise und wissen, dass am Ende doch immer alles gut wird.

Selbstvertrauen ist mehr als nur ein Wort und es hat auch mehr als nur eine Bedeutung. Echtes Selbstvertrauen besteht aus vielen Lagen, die alle ineinandergreifen und am Ende ein Gesamtbild ergeben. Das Vertrauen in Dich selbst spielt hierbei eine große Rolle, doch für den Feinschliff sind auch die kleinen Nuancen unerlässlich.

… „Ich würde gerne stärker sein.“
… „Ich würde mich so gern trauen, meine Ziele mit Mut und Leidenschaft zu verfolgen.“
… „Ich möchte einfach mehr ICH sein.“
… „Ich würde meine Probleme gern mit mehr Selbstbewusstsein lösen.“
… „Ich wünsche es mir, leichter auf andere Menschen zugehen zu können.“
… „Ich möchte mit mir im Reinen sein.“

Gehen Dir oft solche Gedanken durch den Kopf? Stell Dir vor, wie es wäre, wenn Du Dich frei, selbstbewusst und gelassen fühlen würdest – egal, in welcher Situation. Der Weg zu mehr Selbstbewusstsein ist vor allem ein innerer Prozess. Sei geduldig mit Dir, freue Dich über Deine Fortschritte (kleine und große!) und finde heraus, was Dir wirklich gut tut. Wenn Du Dein Ziel erreicht hast, hältst Du die schönste Belohnung in Deinen Händen: mehr Seelenfrieden, mehr Selbstvertrauen und mehr Authentizität. 

Was ich Dir zunächst mit auf den Weg geben möchte: Du bist wertvoll, ohne Wenn und Aber

Seit dem Tag Deiner Geburt bist Du ein kostbarer Mensch. Ob Du seitdem Fehler gemacht hast, falsch abgebogen bist oder sonst etwas – Dein Wert ändert sich nicht, er gehört fest zu Dir.

Du bist wertvoll, weil Du Du bist! Viele Menschen denken, sie müssten sich ihren Wert erst erarbeiten. Erst xyz erreichen, bevor sie es überhaupt in Erwägung ziehen, wertvoll sein zu können; bevor sie sich selbst annehmen. Das ist jedoch ein Gedankenmuster, das krank macht und im wahrsten Sinne des Wortes ein Fass ohne Boden ist. Denn: Es gibt doch immer NOCH mehr zu erreichen. Es gibt immer das nächste Level, die nächste Stufe. Und vielleicht erreicht man das auch alles; doch das, was wirklich zählt – mehr Selbstwert und Selbstvertrauen – fehlt noch immer. Warum? Weil dieses Gefühl von innen kommt.

Egal, was Du besitzt, welchen Job Du hast…

… oder wo Du gerade in Deinem Leben stehst – Du bist und bleibst wertvoll, das kann Dir keiner nehmen. Vielleicht gibt es Zeiten, in denen Du das vergisst. In denen Du zu sehr nach außen schaust und Dich mit anderen vergleichst. In denen Du denkst, dass Du dies und das jetzt schon erreicht haben müsstest. Doch all das sind Gedanken, die Dich vom Wesentlichen ablenken. Dein inneres Ich ist geduldig und wartet auf Dich. Wie lange Du es auch vergisst oder wenn Du abgelenkt bist – Dein Selbstwert geht Dir niemals verloren. Und wenn Du Deinen Selbstwert erst einmal richtig erkannt hast, bist Du unbesiegbar und gehst mit einem leichteren Herzen durchs Leben.

Die folgenden Tipps helfen Dir dabei, Dein Selbstvertrauen zu stärken und Deinen ganz eigenen Weg zu finden. So gelingt es Dir, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, in dem Du Dich rundum wohlfühlst. Du wirst sehen: Auch kleine Hindernisse machen Dich im Endeffekt stärker!

Schritt 1: Selbstannahme

Sich annehmen – das ist der erste und wichtigste Schritt zu mehr Selbstvertrauen. Selbstbewusste Menschen sind nicht perfekt, aber sie stehen zu sich selbst und akzeptieren ihre Stärken ebenso wie ihre Schwächen. Vielleicht bist Du unzufrieden mit Deinem Aussehen oder hast eine Eigenschaft, die Du nur zu gern ablegen würdest. Vor jeder Veränderung steht jedoch die bedingungslose Selbstannahme. Und auch Dinge, die Du nicht oder vorerst nicht ändern kannst, gehören zu Dir und verringern Deinen Selbstwert in keinster Weise. Du hast es verdient, aus reinem Herzen zu sagen: Ja, mich stört x und y, doch ich bin trotzdem ein guter Mensch. Aber wie gelingt es, diese Selbstannahme auch zu leben und das Ganze nicht nur auf intellektueller Ebene, also mit dem Kopf zu „wissen“? Die folgende Übung kann Dir dabei helfen, eine neue Perspektive einzunehmen. 

Wenn Du etwas nicht an Dir magst, denkst Du ziemlich oft an genau diese Sache(n). Dann schießen Dir Sätze wie „Ich hasse mich dafür.“, „Ich kann mich so nicht mehr ertragen.“ oder „Es ist so schlimm, dass ich so bin.“ durch den Kopf. Vielleicht belasten Dich Dinge wie …

… Äußerlichkeiten wie zu viele Kilos, zu große Nase oder dünne Haare.
… Eigenschaften wie Gereiztheit, Schüchternheit oder eine geringe Aufmerksamkeitsspanne.
… sonstige Probleme wie Kinderlosigkeit, Arbeitslosigkeit oder Einsamkeit.

Nimm alles, was Du nicht an Dir magst und sage Dir selbst:

„Obwohl ich xyz bin/xyz habe, bin ich als Mensch vollkommen in Ordnung und habe es verdient, glücklich zu sein und ein schönes Leben zu führen.“

Die guten Dinge des Lebens wie Liebe, Wohlstand, Respekt und Anerkennung sind nicht den perfekten Menschen vorbehalten. Denn: Es gibt keine perfekten Menschen. Würde es danach gehen, käme niemand in den Genuss der Sonnenseiten. Jeder hat Schwächen und Sorgen. Auch wenn Du mit einigen Dingen haderst, hast Du trotzdem nur das Beste verdient. Ein kleiner Tipp am Rande: Wir sind selbst unsere größten Kritiker. Sachen, die Du an Dir nicht magst, finden andere wahrscheinlich nur halb so schlimm – falls sie sie überhaupt bemerken. Du hast allen Grund, Dich selbst anzunehmen, in den Spiegel zu schauen und zu sagen: Ja, ich bin gut so, wie ich bin. 

Aber vergiss nicht: Jahrelang „einstudierte“, negative Gedankenmuster lassen sich oft nicht von heute auf morgen auflösen. Deshalb ist es wichtig, die oben genannte Übung oft zu wiederholen – am besten mehrmals täglich. So lange, bis Du Dich reinen Herzen annehmen kannst. Schritt für Schritt ersetzt Du so Selbstzweifel und Unsicherheiten durch Stärke und Selbstvertrauen. Natürlich hast Du die Möglichkeit, zusätzlich zu der Übung mit einem Coach zusammenzuarbeiten. Vor allem bei großen, seit Jahren bestehenden Selbstzweifeln ist ein Coach Gold wert.

Schritt 2: Tiefes Vertrauen in Dich selbst

Selbstvertrauen ist vor allem eines: der Glaube an Dich selbst. Das Urvertrauen, dass Du allen Herausforderungen gewachsen bist. Der Glaube daran, dass Du all Deine Ziele erreichen kannst und wirst. Selbstvertrauen ist das Vetrauen in die eigene Stärke und das Vertrauen in das Leben als solches. Selbstvertrauen ist Dein wichtigster Begleiter, um als Mensch zu wachsen. Das heißt nicht, dass Du nie Fehler machen wirst, ganz im Gegenteil. Fehler gehören auf Deiner Reise durch das Leben dazu; denn nur so kannst Du für die Zukunft lernen und es besser machen.

Das beste Rezept für mehr Selbstvertrauen ist, den Weg einfach zu gehen. Nicht zu viel nachzudenken, sondern kopfüber in neue Dimensionen einzutauchen. Erlaube es Dir, als Mensch zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln. Dafür bist Du hier auf der Welt; Du sollst Deine Zeit nicht „absitzen“, sondern die riesige „Spielwiese“ für Deine Selbstverwirklichung nutzen.
Das heißt: Tu Dinge, von denen Du schon immer geträumt hast. Beweise Dir selbst, dass Du das Zeug dazu hast, beinahe jedes Ziel zu erreichen und sogar zu übertreffen. Wenn Dir „ganz großen“ Träume noch etwas Angst machen, fängst Du einfach klein an. Möchtest Du zum Beispiel ein Unternehmen gründen, lernst Du zunächst kaufmännisches Denken und überlegst, welche Branche perfekt für Dich wäre. Sehnst Du Dich nach einem Partner, kannst Du vor der aktiven Suche Deine zwischenmenschlichen Fähigkeiten optimieren. Es gibt immer Raum für Wachstum.

Dein Selbstvertrauen ist wie ein Muskel – je mehr Du ihn trainierst, desto stärker wird er. Und ein unerschütterliches Vertrauen in sich selbst hat nette Begleiterscheinigungen: Glück, innere Ruhe und absolute Zufriedenheit.

Schritt 3: Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein heißt, mit beiden Beinen im Leben zu stehen und sich von Hürden nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Es bedeutet aber auch, dass Du Dich selbst kennst. Dass Du weißt, wer Du bist und wo Du im Leben stehst.
Selbstbewusste Menschen treten oft gelassener und souveräner auf als Menschen mit einem geringen Selbstbewusstsein. Sie haben großes Vertrauen in sich selbst, gehen entspannt mit Kritik um und sprechen gleichzeitig Dinge an, die ihnen wichtig sind. Warum das für selbstbewusste Menschen so einfach ist? Weil sie wissen, wer sie sind. Sie kennen sich selbst und sind sich im Klaren darüber, worauf sie wirklich Wert legen. Außerdem spüren sie ganz genau, wo sich ihre persönlichen Grenzen befinden. Sie wissen, welches Verhalten für sie akzeptabel ist und ab wann sie ein Machtwort sprechen müssen.

Dieses Wissen sorgt für innere Stabilität. Selbstbewusste Menschen lassen sich nur schwer aus der Balance bringen. Wenn auch Du Dir mehr Klarheit, Stabilität und Seelenfrieden wünschst, besteht Dein Masterplan aus drei Schritten (nimm am besten gleich Papier und Stift und mache mit:

– Finde heraus, wer Du als Mensch bist. 
Entdecke, was für Dich wirklich zählt und wo Du in Zukunft keine Kompromisse mehr eingehen möchtest.
Definiere Deine Grenzen. Entscheide, wie andere Menschen Dich behandeln dürfen und welche Verhaltensweisen zu weit gehen.

Nimm Dir ruhig die Zeit, um Dich mit diesen Punkten auseinanderzusetzen (mindestens ein paar Tage lang). Hör genau in Dich hinein, denn nur dort findest Du die Antworten. Kein anderer Mensch kann Dir sagen, worauf es für Dich persönlich ankommt. Und auch, wenn es etwas dauert: Früher oder später wirst Du Dich besser kennen als je zuvor und mit mehr Selbstbewusstsein durch Dein Leben gehen.

Schritt 4: Authenzität

Wenn Du weißt, wer Du wirklich bist, fällt es Dir leichter, Dich selbst zu akzeptieren. Hast Du Vertrauen in Dich selbst, strahlst Du das auch aus. Du wirkst einfach authentischer, verstellst Dich nicht mehr und hast kein Problem damit, Deine Stärken ebenso wie Deine Schwächen zu zeigen. Was andere Leute von Dir denken, ist auf einmal nicht mehr wichtig. Authenzität – Echtheit – ist das Ergebnis absoluter Selbstannahme. Aber das Ganze lässt sich auch von hinten aufrollen: Wenn Du bewusst Deine Persönlichkeit zeigst, nimmst Du Dich automatisch selbst mehr an.

Auch das Prinzip „Fake it till you make it“ kann Dir in diesem Punkt helfen. Vielleicht fällt es Dir am Anfang schwer, Deine Maske abzulegen. Unser Tipp: Stell Dir vor, wie es wäre, Dich zu trauen, Dein wahres Ich zu zeigen. Dann tu so, als sei es das Leichteste der Welt für Dich. Fange bei den Menschen an, die Dir nahe stehen und denen Du vertraust. Sprich über Deine Schwächen, Deine Ängste und Deine Hoffnungen. Je mehr Du Deine Verletzlichkeit zeigst, desto tiefer wird die Verbindung zu Deinem Gegenüber. Du wirst überrascht sein, welchen Effekt diese Übung auf Deine Beziehungen und vor allem auch auf die Beziehung zu Dir selbst hat. Je öfter Du zu Dir selbst stehst, desto authentischer wirst Du. Desto mehr nimmst Du Dich selbst an. Wichtig ist, dass Du langsam beginnst und Dich nicht überforderst.
Natürlich sollst Du nicht jeder Person alles erzählen. Manche Geheimnisse gehören wirklich nur in vertrauensvolle Hände. Doch ein gewisses Maß an Authenzität zu zeigen und sie tief in Dir zu spüren, macht Dich in jeder Lebenslage zu einem glücklicheren Menschen.

Schritt 5: Selbstverwirklichung

Es ist wichtig, sich selbst zu kennen und zu wissen, was einem wirklich wichtig ist. Allein dieses Wissen verleiht Dir eine innere Stärke, die Dir auch in stressigen Lebenssituationen Halt gibt. Nun kommen wir zum nächsten Schritt: der Selbstverwirklichung. Denn es ist eine Sache, Deine eigenen Werte zu kennen; und eine andere, sie gegenüber der Außenwelt zu verteidigen. Wenn Du zu Dir und Deinen Werten stehst, fühlst Du automatisch mehr Selbstachtung und Selbstwert. 

Zunächst gilt es herauszufinden, was Dir wirklich wichtig ist. Werte wie Liebe, Harmonie, Gelassenheit, Gerechtigkeit und Toleranz ziehen sich wie ein rotes Band durch das ganze Leben. Wenn Du nach diesen Prinzipien lebst, tust Du Dir selbst und den Menschen in Deinem Umfeld etwas Gutes. Doch woher weißt Du, wofür Dein Herz wirklich schlägt? Die Antwort verrät Dir Deine Intuition. Welche Sache möchtest Du unbedingt in Deinem Leben haben oder noch erreichen? Auf was könntest Du wirklich nicht verzichten? Vielleicht legst Du besonderen Wert darauf, viel Zeit mit Deiner Familie zu verbringen. Oder Du möchtest viel von der Welt sehen, neue Leute kennenlernen und Deine Freiheit genießen.
Die Dinge, die Dir wirklich wichtig sind, ändern sich nicht von heute auf morgen. Und doch gibt es immer wieder Situationen, die uns entgegen unseren Wertvorstellungen handeln lassen. Lebenssituationen, die unsere Werte in Frage stellen und uns vielleicht sogar dazu bringen, sie (vorübergehend) zu opfern. Wenn Du Deinen Werten höchste Priorität schenkst und versuchst, Dein Leben bestmöglich danach auszurichten, fühlst Du Dich einfach besser. Doch: Immer und zu jeder Zeit gelingt das niemandem. Natürlich bist auch Du nur ein Mensch und es ist kein Weltuntergang, wenn Du mal von Deiner Linie abkommst. In diesem Fall ist es einfach nur wichtig, dass Du Dir selbst verzeihst und wieder zurück zu Deinem Kern findest. 

Frage Dich, worauf es Dir im Leben wirklich ankommt. Und dann versuche, immer und immer mehr danach zu leben. Deinen Alltag so auszurichten, dass Du mit Deinem persönlichen Idealbild in Einklang kommst. Mehr Zeit für Dich einplanst, mehr Zeit mit Deinen Liebsten verbringst, anderen Menschen hilfst oder was auch immer Dich berührt. Wichtig ist, dass Du am Ende des Tages in den Spiegel schaust und sagen kannst: Ich bin mir selbst treu und lebe so, wie ich es für richtig halte. Ich stehe zu 100 Prozent hinter mir. Ich habe allen Grund dazu, selbstbewusst durch mein Leben zu gehen.

Schritt 6: Selbstfürsorge und Eigenverantwortung

Jeder Mensch hat Wünsche und Bedürfnisse. So sehnen wir uns zum Beispiel nach Liebe und Verbundenheit, nach emotionaler und physischer Sicherheit, nach Freiheit, Selbstbestimmung und Erfolg. Natürlich unterscheiden wir uns in der Gewichtung dieser Bedürfnisse. So haben manche Menschen einen starken Wunsch nach Austausch und Verbundenheit, während andere ihre Freiheit besonders zu schätzen wissen. Wir sind alle anders und doch irgendwie gleich.

Um herauszufinden, welche Bedürfnisse für Dich an erster Stelle stehen, hörst Du am besten öfter in Dich hinein. Was brauchst Du gerade? Sehnst Du Dich nach Ruhe oder Unterhaltung? Würde Dir jetzt ein Abend auf der Couch oder ein geselliges Treffen mit Freunden gut tun? Wünschst Du Dir eine Umarmung oder ein duftendes Schaumbad? Unsere Wünsche und Bedürfnisse ändern sich oft täglich, manchmal sogar stündlich. Das Problem ist nicht, Bedürfnisse zu haben. Problematisch ist es nur, wenn Du Deine Bedürfnisse zu oft ignorierst. 

Natürlich können wir nicht 24 Stunden am Tag immer sofort das tun, wonach uns gerade ist. Doch Dein Ziel sollte es sein, so oft wie möglich für Deine Wünsche einzustehen. Versuche, häufiger auf Dein Bauchgefühl zu hören und Deinen Alltag so zu planen, dass Deine Interessen nicht zu kurz kommen. Selbstfürsorge ist auch Eigenverantwortung – denn Du hast es verdient, Dein Leben nach Deinen Wünschen auszurichten. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, sich für sich selbst und ihre Interessen einzusetzen. Oft glauben sie, sie hätten dies oder das nicht „verdient“. Dass sie sich erst etwas beweisen müssten, bevor sie sich etwas Schönes erlauben dürfen.
Doch nur Du kannst Dir die Erlaubnis geben, die guten Dinge des Lebens zu genießen – versprochen.
Gehe Deinen Wünschen und Interessen nach, fordere Respekt ein, arbeite an Deiner Selbstbestimmung. Schenke Liebe und baue tiefe Verbindungen zu anderen Menschen auf. Du hast es verdient, ein Leben voller Freude zu führen. Eine gute Selbstfürsorge und ein hohes Maß an Eigenverantwortung sind der Schlüssel zu diesem besonderen Glück. 

Schritt 7: Sei Deine eigene beste Freundin

Selbstfreundlichkeit ist ein wichtiger Schritt zu mehr (und vor allem nachhaltigem!) Selbstvertrauen. Es ist wichtig, dass Du Dich annehmen kannst, Deine Stärken ebenso wie Deine Schwächen akzeptierst. Doch Selbstfreundlichkeit geht noch einen Schritt weiter. Selbstfreundlichkeit bedeutet, Dich selbst wie eine gute Freundin zu behandeln. Wie gehst Du mit einer lieben Freundin um? Wahrscheinlich …

… sprichst Du respektvoll und freundlich mit ihr.
… hörst Du ihr geduldig zu, ohne sie für irgendetwas zu verurteilen.
… sagst Du ihr, dass Du sie magst und wie wichtig sie Dir ist.
… baust Du sie auf, wenn sie Trost und Unterstützung braucht.
… verzeihst Du ihr, wenn sie mal schlechte Laune hat; einfach, weil Du weißt, dass niemand perfekt ist und alle durch Höhen und Tiefen gehen.

Dein Ziel ist es, Dich genauso gut zu behandeln. Nette und aufbauende Selbstgespräche in Deinen Gedanken zu führen. Dir einzugestehen, dass es okay ist, nicht immer Höchstleistungen zu erbringen. Dir selbst Mut zu machen und Dich als liebevollen Menschen zu akzeptieren.
Viel zu oft tun wir nämlich das Gegenteil: Wir reden uns runter, machen uns Vorwürfe, bereuen dies und das und verstehen nicht, warum wir nicht einfach ANDERS sein können. Doch das hört ab sofort auf. Negative Gedanken ziehen Dich nur runter; so weit, bis Dein Selbstbewusstsein wirklich im Keller ist. Und auch, wenn es auf den ersten Blick anders aussieht: Negative Selbstgespräche sind im Endeffekt „nur“ eine Gewohnheit, die Du Dir mit Achtsamkeit wieder abgewöhnen kannst. 

Wenn ein schlechter Gedanke auftaucht, lenkst Du ihn am besten so schnell wie möglich um. Erinnere Dich daran, dass Du von nun an netter zu Dir selbst sein möchtest. Am Anfang helfen Dir vielleicht Post-Its oder ein Handy-Alarm dabei. Auch das Führen eines Tagesbuches ist eine gute Idee, um Fortschritte zu erkennen und mehr Selbstfreundlichkeit in Deinem Unterbewusstsein zu verankern.

Ein großer Teil unseres Leidens befindet sich tatsächlich nur in unseren eigenen Gedanken. Doch: Was bringt es Dir, Dich über eigene Fehler aufzuregen, Dir selbst schlaflose Nächte zu bereiten und am Ende in einem tiefen Loch zu sitzen? Du hast es verdient, freundlich und gut mit Dir selbst umzugehen. Wir alle sind nur Menschen und müssen – nein, KÖNNEN – gar nicht alles perfekt machen. Und falls Du Dich doch mal in einer negativen Gedankenspirale verfängst, frag Dich einfach: „Hab ich eine bessere Idee, als das Ganze Schritt für Schritt in eine andere Richtung zu lenken? Was ist die Alternative? Möchte ich lieber im Paradies oder in der Hölle leben?“

Denn: Das Paradies und die Hölle sind keine Orte außerhalb unseres Planeten, sondern befinden sich nur in unseren Gedanken. Doch genau das ist der beste – oder auch schlechteste – Ort, an dem sie überhaupt sein könnten.

Schritt 8: Nimm Dein Leben selbst in die Hand

Ein gutes Selbstbewusstsein bedeutet auch, dass Du Deine Probleme mit tiefem Vertrauen in Dich selbst lösen kannst. (Hier findest Du mehr über Selbstbewusstsein!) Das heißt nicht, dass Du jedes Hindernis ohne mit der Wimper zu zucken aus der Welt schaffst. Aber Du weißt genau, welche Probleme Lösungen erfordern und versuchst, Wege zu finden und Schritte zu gehen. Du wartest nicht darauf, dass sich alles wie von Zauberhand erledigt (auch wenn die Zeit ein wichtiger Spieler sein kann). Stattdessen triffst Du die Entscheidung, endlich etwas zu ändern und kreierst einen Masterplan. In einigen Fällen bedeutet dies auch, sich Hilfe zu holen. Vielleicht tut es Dir gut, mit einem Freund oder einem Coach über Deine Situation zu sprechen – selbst wenn Du Deine Probleme im Endeffekt allein bewältigst. Eine außenstehende Person wie ein Coach erweitert Deinen gedanklichen Spielraum mit neuen Ideen und Lösungsansätzen. Zeigst Du Dir selbst diese Eigenverantwortung, steigt Dein Selbstbewusstsein automatisch – ein Kreislauf, bei dem Du nur gewinnen kannst.
Je öfter Du (kleine und große) Probleme erfolgreich löst, desto besser fühlst Du Dich. Desto größer wird Dein Selbstbewusstsein und Dein Vertrauen in Dich selbst. Vielleicht hilft es Dir, Dich langsam voranzutasten und erstmal die kleineren Hindernisse aus der Welt zu schaffen. Wenn Du dann an der Spitze angekommen bist, fühlst Du Dich für die größeren Herausforderungen bestens gewappnet. Denn: Auch die Problemlösungskompetenz ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstvertrauen und innerem Frieden. Selbstvertrauen/shutterstock

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