So bleibst Du gesund: Meine 10 besten Tipps gegen Erkältungen

Lachen? Gehört auch zu den wichtigsten Helfern gegen Erkältungen

Niesen die Leute um Dich herum? Kribbelt es schon in Deiner Nase? Klar, jetzt ist Erkältungszeit. Und da bin ich echt Experte. Denn „Infektanfälligkeit“ war über lange Jahre mein zweiter Vorname ; )

Ich habe viel ausprobiert … und viel gelernt. Meine besten Erfahrungen fasse ich hier in den 10 Tipps gegen Erkältungen zusammen. Here we go:

1. Hände waschen!

Und zwar mindestens 5 mal am Tag (die Wissenschaft hat herausgefunden, dass Menschen, die sich mindestens 5 mal am Tag die Hände waschen, nur halb so oft erkältet sind wie die anderen).

Also, ran ans Waschbecken. Und dann die Hände mit Seife ausgiebig waschen (bitte auch zwischen den Fingern). Am besten Du machst es so wie wir es aus den Ärzte-Serien aus dem US-TV kennen ; )

2. Bewege Dich!

Du kannst es nicht mehr hören, dass Du Dich jeden Tag eine halbe Stunde bewegen solltest? Dann höre weg, und beschwere Dich nicht. Nein, im Ernst: Es ist unfassbar erstaunlich, was unser Körper an eigenen Super-Wirkstoffen ausschüttet, wenn wir uns bewegen. Körperliche Bewegung ist wohl das beste, was Du Dir antun kannst. (Vielleicht möchtest Du jetzt aufhören zu lesen, um draußen um die Häuser zu marschieren? Nur zu!)

3. Nimm Zink!

Ich habe echt alles probiert, aber am meisten hat mir geholfen, Zink aus der Apotheke zu nehmen. Ich habe immer hochdosierte Brausetabletten zu Hause und nehme beim allerersten Anzeichen einer Erkältung ein Glas Wasser mit Tablette. Und wenn gerade keine Erkältung anklopft, gibt’s die Tablette zwei mal pro Woche.

Zink könnte man sich übrigens auch bei einem eleganten Austern-Essen (am besten in einem Strandlokal in der Bretagne zuführen, ist aber eher selten zu realisieren ; )

(Beim Stöbern durch Bretagne-Reportagen bin ich  auf die Seite von Tanja Neumann www.vielweib.de gestoßen und habe richtig gute Reise-Geschichten entdeckt. Ich schweife ab, oder?)

Und: Auf dieser Austern-Seite lese ich gerade, dass Casanova 50 Austern am Tag geschlürft haben soll. Ja, dann.

Zurück zu lästigen Erkältung.

4. Gelassen sein oder werden! Geist und Körper entspannen

En wichtiger Tipp, aber leider nicht ganz so einfach wie eine Zink-Tablette einzuschmeißen.

Versuche kleine Pausen in Deinen Tag einzubauen, in denen Du bewusst langsame Atemzüge machst und Dich an Deine Gelassenheit erinnerst, die Du in Dir trägst. Glaub’s mir, sie ist schon in Dir, Du musst sie nur aktivieren. Bewusst lächeln hilft auch. Aber Du weißt eh, dass „mental gut drauf sein“ alles ein bisschen besser macht, auch die drohende Schnupfennase.

Vielleicht ist es auch an der Zeit, eine Entspannungsmethode zu lernen. Ich mag Yoga (und mach es viel zu selten). Habe früher Kurse besucht. Und heute? Steh ich auf die unvergleichliche Mady Morrison, die mich schon oft entspannt und in den Schlaf genudelt hat. Ich lieeeebe ihre Stimme.

5. Ernähre Dich irgendwie vernünftig!

Du weißt wahrscheinlich, dass Früchte und Gemüse Dir guttun. Nimm ein bisschen mehr davon. Du kannst mit einer Banane am Morgen beginnen. Mach möglichst oft einen Bogen um die bösen Süßigkeiten. Und gönne Dir häufiger Getreide-Zeugs.

Am liebsten empfehle ich die „Glücksspeise„, die ich von meinem 90jährigen Onkel Hannes gelernt habe. Als warmes Frühstück wäre es super. Aber ich persönlich bevorzuge es mal mittags oder mal abends. Mit Hafer, Amaranth, Leinsamen und Ingwer geht’s aufwärts!! Getreidespeisen sehen echt so fies aus, dass sie einfach helfen müssen 😉

Als Ergänzung zu all der guten Ernährung bewährt sich auch Vitamin D.

Das habe ich von einer erfolgreichen Heilpraktikerin gelernt, bei Schwäche-Zuständen empfiehlt mal 10 Tage lang eine Gelee-Tablette, die eigentlich für eine ganze Woche bestimmt ist, täglich zu nehmen. Hilft.

Und: Viel trinken, jetzt erst recht!

6. Goldene Milch

Ja, die Goldene Milch ist jetzt in aller Munde. Zu Recht!!!!! Ich habe das Rezept vor eingier Zeit veröffentlicht, trinke sie (nicht häufig genug, das muss ich gestehen), aber immer, IMMER, wenn eine Erkältung im Anzug ist. (Apropos „Erkältung im Anzug“, ja, soll sie denn ein Kleid tragen? Bin ich lustig, heute.)

7. Feuchte Luft!

Das war mir tatsächlich neu: Die Luftfeuchtigkeit bei uns zu Hause und im Büro (oder wo immer Du Dich so aufhältst), sollte 40 – 60 % betragen. Das hat mir vor ein paar Jahren ein Hausarzt beigebracht.

Und wie sollen wir wissen, wie feucht die Luft ist? Da gibt es schöne (naja, schön sind sie nicht wirklich), kleine Geräte, die die Luftfeuchtigkeit bei Dir messen. Sie heißen Hygrometer und sind in den Läden erhältlich, wo es Sachen mit Steckern für die Steckdose gibt (und natürlich bei Amazon).

So, nun hast Du Dein Messgerät und siehst, dass Deine Luft weit unter 40 % Luftfeuchtigkeit liegt. Was tun?

Oft lüften. Dann kommt die meist feuchtere Außenluft in den geschlossenen Raum. Dazu kannst Du Pflanzen halten, die besonders viel Wasser in die Luft abgeben. Die beste soll das Einblatt sein (hab ich mir besorgt, klar). Ich war echt bei Dehner und habe eine Art Fachgespräch mit der engagierten Beraterin geführt. Was glaubst Du, wo die mich hinführt? Zu einem extra Bereich für „raumklima-verbessernde“ Pflanzen. Nicht schlecht. Eine Pflanze würde ich nicht gern via Internet bestellen. Da gehe ich schon lieber selbst in den Fachhandel.

Nicht vergessen: Mit einer kleinen Sprühflasche die Blätter mit Wasser benetzen. Das mag die Pflanze und die Luftfeuchtigkeit. (Mit der Sprühflasche laufe ich auch gerne durch die Zimmer, sprühe hier und da ein bisschen herum, das gute Raumklima ist halt wichtig!)

Lass nach dem Duschen die Badezimmertür auf und nach der Spülmaschinen-Wäsche die Tür der Maschine.

Hoch geht der Wert auch, wenn Du Kartoffeln kochst (ohne Deckel, versteht sich). Und besonders toll soll es sein, wenn man die gewaschene feuchte Wäsche im Wohnzimmer aufhängt. Aber echt, das bringe ich – in Sachen Ästhetik – einfach nicht übers Herz.

8. Warme Füße!

Wie kriegt man warme Füße? Auf jeden Fall mit Woll-Socken (und ich meine echt echte Wolle). Je kälter es ist, desto dicker müssen die Strümpfe sein. Meine Winterstiefel kaufe ich deshalb eine Nummer größer. Sieht zwar nicht Geisha-mäßig aus, bewährt sich aber.

Mein kluger Kollege René Dasbeck von https://www.schmerz-im-nacken.de hat mehr Erfahrung, er hat schon Schuh-Heizungen und allerlei Schnickschnack ausprobiert. Heute sitzt er bisweilen mit einem Fußheizkissen (ja, das gibt es) unterm Schreibtisch im Büro – und ist nicht mehr erkältet.

Fußbäder (ich weiß, kein elegantes Wort) sind übrigens ganz besonders gut. Ein ansteigendes Fußbad nach Kneipp ist tatsächlich ein Burner gegen beginnende Erkältungen.

9. Sonne tanken!

Ja, Sonne tanken ist im Winter-Halbjahr gar nicht so einfach. Probiere es trotzdem. Das heißt: 10 oder 20 Minuten in der Mittagspause nach draußen. Beim Sonne tanken geht es vor allem um Vitamin D. Das gibt es natürlich auch in der Apotheke, und ich mache gern Gebrauch davon. Im Stern , einer Zeitschrift, der ich über die Jahrzehnte hinweg vertraue, gibt es einen interessanten Artikel dazu.

10. Lachen!

Ja, wir sollten uns etwas suchen, das uns zum Lachen bringt. Eckart von Hirschhausen, der Mediziner mit Humor, weiß, dass Lachen uns Menschen gesünder macht. Und da gibt es jetzt ein kleines Video.

Am besten Du legst Dir eine Sammlung von Filmen  zu, mit Aufnahmen, die Dich zum Lachen bringen.

(Mir ist nichts zu blöd: was sagst Du zum „lachenden Mexikaner“ ? Sogar als Nicht-Fußball-Fan hat man hier richtig Spaß !!)

Auch nicht schlecht: dieser Schweizer Politiker, der einen erstaunlichen Text zum Besten gibt:

Lange Rede, kurzer Sinn: Such Dir die witzigsten Videos auf Youtube (oder lustige Spielfilme) und sieh sie Dir an.

Und ich verspreche Dir: Bis Du die durch hast, ist Deine Erkältung echt vorbei!

Schenkst Du mir Deinen Kommentar? Hast Du Tipps, wie man sich eine Erkältung vom Leib hält? Oder schon etwas aus diesem Beitrag ausprobiert? Ich freue mich auf Deine Worte!!

 

 

 

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