Mehr Selbstvertrauen: 5 richtig gute Ideen – zum schnellen Umsetzen

Mehr Selbstvertrauen: 5 Tricks, die Du sofort anwenden kannst

Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen … alles Keywords (und wichtige Gefühle), um uns gut und richtig zu fühlen. Hier stelle ich Dir die grundsätzlichen und wichtigsten Bausteine für mehr Selbstvertrauen vor.

Wer bin ich? Das hast Du Dich bestimmt auch schon oft gefragt. Egal, was Deine Antwort auf diese Frage ist, das Wichtigste ist: Du bist genau richtig!

Ja, Du hast schon richtig gelesen:

1. Du bist genau richtig!

Lass Dir von niemanden etwas anderes einreden. Und lass auch die Worte los, die Du früher von Mama, Papa, Tante, Lehrern etc. gehört hast. Sie wollten sicher „Dein Bestes“ als sie sagten „Aus Dir wird nie etwas“ (denn sie meinten vermutlich: „Streng Dich mehr an!“). Heute ist heute, und jetzt bist Du genau richtig. Yesss.

2. Besser rüberkommen und bessere Feedbacks kriegen

Für ganz wichtig halte ich eine „gute“ Körperhaltung. Und was hier „gut“ heißt? Gut ist tatsächlich das, was ein wenig altmodisch klingt, aber für immer gilt:

  • Stelle Dich gerade hin,
  • Die Füße so breit wie die Hüfte fest aufstellen
  • Schultern nach unten und zurück (stell Dir vor ein Faden hängt an Deinem Brustbein und zieht Deinen Oberkörper sanft nach oben und vorne, die Arme entspannt an den Seiten hängenlassen
  • Spanne Bauch- und Pomuskeln ein wenig an
  • Hebe Dein Kinn ein wenig (1, 2 Zentimeter)
  • Spüre Deinen Kopf, wie er aufrecht und leicht auf Deinem Körper „sitzt“. Lass auch ihn von einem Faden in der Kopfmitte Richtung Himmel ziehen
  • Und wenn Du es nun schaffst, ein winziges Lächeln zu zeigen – dann hast Du es!!

(Wenn es Dir am Lächeln fehlt, hilft vielleicht ein Trick, den ich ausprobiert habe: Stell Dir vor, wie zwei kleine Engel oder Elfen um Dein Gesicht fliegen, kurz anhalten und Dir in die äußeren Augenwinkel ihre „Lächel-Tropfen“ auftragen. Charmante Idee, oder?)

Auf jeden Fall zeigst Du der Welt mit dieser Körperhaltung, dass Du hier richtig bist, Du und Dein Körper. Noch wichtiger: Du zeigst Dir selbst und Deinem Gehirn, dass Du richtig bist. Denn wer so dasteht, kann nicht anders als Selbstvertrauen auszustrahlen – „Achtung, Körperhaltung an Gehirn: Ich bin hier und ich bin gut drauf!“ 😉

Klar, dass diese Haltung auch Deiner Umwelt signalisiert, dass Du Vertrauen in Dich selbst hast, eben Selbstvertrauen. Die Menschen werden anders auf Dich reagieren – und das? Und das stärkt Dich noch mehr.

Probiere es am besten aus, jetzt, und dann jeden Tag.

Die Wichtigkeit des Körpers in Beziehung zur Psyche, davon höre ich gerade immer mehr. Eine befreundete Psychologin (studierte Psychologin ! ) betrachtet die Konzentration auf den Körper als dritte große Welle der Psychologie. „Wie das?“, frage ich, „welche gibt es noch?“

„Also“, antwortet sie, „zuerst waren die Erkenntnisse von Sigmund Freud vorherrschend, seit den 80-er-Jahren dann die Ideen der Verhaltenstherapie und heute die Beziehung Körper – Psyche.“

Ja, wenn das so ist, dann gibt es jetzt noch ein bisschen mehr „Körper“!

3. Achte auf Deine Stimme!

Wie klingt Deine Stimme? Leise, zögerlich, sanft? Dann probiere mal, etwas lauter zu werden. Nur zu Übungszwecken. So geht’s: Stelle Dich in Deinen größten Raum an die Tür und erzähle unsichtbaren Zuhörern einige Sätze (wenn Dir nichts einfällt, kannst Du auch einen Text vorlesen, zum Beispiel diesen hier 😉).

Versuche nun, Deine Stimme lauter werden zu lassen, richte sie an die hintersten (imaginären) Zuhörer. Sie sollten Dich …

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… verstehen. Merkst Du, dass Du das kannst? Dein Brustkorb weitet sich, Du nimmst mehr Atem auf und Deine Stimme wird voller und lauter. Klingt gut, oder?

Am besten Du machst diese kleine Übung ein paar Tage lang, oder immer dann, wenn Du sie brauchst.

4. Und jetzt die Liste

Du weißt, dass ich ein Fan des Schreibens bin. Kein Wunder, unsere Gedanken sind so flüchtig, wir denken oft dies und das … und vergessen, was wir tun oder denken wollten. Unser Geist muss ein wenig gebändigt werden. (So wie in dieser indischen Geschichte: Ein Elefanten-Hüter ging mit seinem Tier Chamba täglich über den Markt. Chambas Rüssel windete sich täglich hierhin und dorthin: Der Rüssel betastete an dem einen Stand Tomaten, am nächsten Bananen, griff auf den Boden nach einem welken Blatt … bis, ja bis der Elefanten-Hüter ein Stück Holz in den Rüssel legte und Chambas Rüssel von da an eine Aufgabe hatte. Er konnte sich an dem Holz „festhalten“.

Unser Geist ist wie Chambas Rüssel, denkt dies und das …. Und muss ein wenig gebändigt oder gemäßigt werden. Das funktioniert mit Meditation. Oder einem Gedicht, das man im Kopf „aufsagt“, einem Mantra oder einigen Minuten des Schreibens).

So geht’s: Nimm also ein Blatt Papier, einen schönen Stift, und schreibe dann die Liste Deiner Erfolge, Deiner Begabungen, Deiner positiven Seiten. Und ich schwöre Dir, Du wirst etwas finden. (Wer kann denn so gut Schubladen aufräumen? Zuhören? Tipps geben? Excel? Mit den Nachbarn Kontakt halten? Etc.)

Höre nicht auf, bis Du 33 Punkte gefunden hast. Wenn Du es nicht gleich schaffst, lass die Liste auf dem Tisch liegen und füge jeden Tag neue Punkte dazu.

5. Fortgeschrittene setzen auf Dankbarkeit

Überraschend was herauskommt, wenn wir überlegen, wofür wir dankbar sind. Am besten, Du machst Dich gleich an Deine Liste. Du überlegst, wofür Du dankbar bist. Und bitte schreibe Deine Dankbarkeitspunkte auf.

Die beste Übung in Sachen ist, jeden Abend 3 Dinge/Menschen/Begegnungen etc. zu notieren, wofür man dankbar ist.

Hier sind sich alle Experten einig: Wer sich täglich auf Positives konzentriert, verändert seine Wahrnehmung. Denn wer am Ende des Tages 3 Punkte braucht, muss manchmal das Positive suchen. Und natürlich finden wir das, was wir suchen.

Ich habe selbst festgestellt, dass mit der Dankbarkeitsübung mein Gefühl für das Leben viel positiver wird. Und das klappt bei Dir natürlich auch.

Eine muntere Idee habe ich kürzlich in der Zeitschrift Brigitte (www.brigitte.de) gefunden. Dort empfiehlt die Autorin, sich das Alphabet aufzuschreiben, also A bis Z, von oben nach unten, jeder Buchstabe bekommt eine neue Zeile.

Und dann gilt es, für jeden Buchstaben eine Sache (oder Menschen oder Begabung oder Kenntnis …) zu finden, wofür man dankbar ist.

Das Blatt liegt auf dem großen Tisch und bekommt jeden Tag Zuwachs. Ich habe schon ganz viele „Dinge“ beim Buchstaben K gefunden, einige bei anderen – und werde mir vielem bewusst, woran ich schon lange nicht mehr gedacht habe (bei F z.B. Frieden im Land, D: jeden Tag Duschen zu können etc.)

Also gilt: Prall gefüllte Dankbarkeit – und das Leben fühlt sich gut an!

Hast Du noch andere Tipps auf Lager? Oder konntest Du schon etwas von hier ausprobieren? Schenke mir Deinen Kommentar, ich freue mich!

 

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